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Einführung Leistungsvergabeverfahren oberhalb Umspannungsebene Mittelspannung/Niederspannung

Aufgrund der in sehr kurzer Zeit signifikant ansteigenden Anzahlen großer Leistungsanfragen an das Stromnetz bei gleichzeitig begrenzter Leistungsfähigkeit der Netzkuppelpunkte zum vorgelagerten Übertragungsnetz der TenneT TSO GmbH führt die Bielefelder Netz GmbH ein neues Verfahren zur Vergabe der noch verfügbaren Netzbezugsanschlussleistung ein. Dabei wird für die Netzebenen oberhalb der Umspannungsebene Mittelspannung/Niederspannung vom bisher angewendeten Windhund-Verfahren auf ein Reifegrad-basiertes Repartierungsverfahren umgestellt.

Das neue Verfahren wird für alle bereits vorliegenden, aber noch nicht final von uns beschiedenen sowie alle ab sofort neu eingehenden Großleistungsanfragen für Bezugsanlagen inklusive Speicheranlagen in den oben genannten Netzebenen zur Anwendung kommen und umfasst neben neuen Netzanschlüssen auch Leistungsänderungen an bereits bestehenden Netzanschlusspunkten.

Neue Netzanschlüsse und Leistungsänderungen an bestehenden Netzanschlusspunkten können weiterhin über unseren Kundenmarktplatz Zum Kundenmarktplatz beantragt werden. Alle von der Verfahrensänderung betroffenen Anfragenden werden hierüber von uns individuell im Rahmen des Netzanschlussprozesses informiert.

Die für das neue Leistungsvergabeverfahren geltenden Rahmenbedingungen (Zeitplan, Anwendungsbereich / Leistungsgrenzen zur Teilnahmepflicht, verfügbare / zuteilbare Leistung, Verfahrensablauf) befinden sich zurzeit noch in Ausarbeitung und werden im Herbst 2026 an dieser Stelle veröffentlicht.

WICHTIG: Das Verfahren zum Anschluss von Erzeugungsanlagen bleibt hiervon unberührt. Ebenso sind Anfragen unterhalb der Mittelspannung hiervon nicht betroffen.

Wir bitten um Ihr Verständnis für eventuell hieraus entstehende Verzögerung im Netzanschlussprozess.